Verschleiß- und Fremdpillingverhalten

Die Martindale-Methode ist das am häufigsten genutzte Verfahren, um die Scheuerbeständigkeit und das Verschleiß- und Fremdpillingverhalten von textilen Stoffen, insbesondere Polsterstoffen, zu bestimmen.

Einige Automobilnormen fordern diese Prüfung auch an Kunststoffoberflächen zur Bestimmung des Abriebs an Thermoplasten, Elastomeren, Duroplasten oder Composites.

Die Methode simuliert eine natürliche Abnutzung eines Sitzbezuges, indem ein Muster des zu testenden Stoffes mit einer vorgegebenen Gewichtsbelastung gegen einen wollenen Standardstoff gerieben wird.

Mögliche Prüfungen
  • Bestimmung des Abriebs an Elastomeren und thermoplastischen Elastomeren
  • Prüfung des Scheuerverhaltens von Textilien
  • Bestimmung des Anschmutzverhaltens von Textilien, Folien und Leder. Dabei wird eine definierte Normschmutzmenge auf die Prüfprobe die sich auf dem Scheuertisch befindet, mit einem Sieb aufgebracht und mit einem im Probenhalter befindlichen Baumwollstandardgewebe unter definiertem Druck in die Prüfprobe eingebracht. Die Bewegungsform stellt eine Lissajousfigur dar.
Martindale-Prüfgerät Martindale-Prüfgerät  
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