Lösungsviskosität

Dieses Prüfverfahren bestimmt die Viskositätszahl von Thermoplasten.

Dabei werden die Durchlaufzeiten eines gelösten Polymers durch ein Ubbelohde-Viskosimeter gemessen, um anschließend den Viskositätsunterschied zwischen Polymerlösung und seinem Lösungsmittel zu ermitteln.

Daraus lässt sich unter Berücksichtigung der Massekonzentration der Polymerlösung die Viskositätszahl des geprüften Polymers bestimmen.

Die Viskositätszahl lässt sich mit der Molmasse eines Polymers korrelieren. Durch starke Beanspruchung, z. B. während der Verarbeitung, erfolgt häufig ein molekularer Abbau des Polymers. Ein derartiger Effekt lässt sich über die Ermittlung der Viskositätszahl quantifizieren. Auch molekulare Veränderungen infolge von Lagerungen in Medien sind über dieses Verfahren detektierbar.